Biosicherheit in der Landwirtschaft: Was Landwirte tun können

Biosicherheit in der Landwirtschaft: Was Landwirte tun können

Vor dem Hintergrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bekommt das Thema Biosicherheit eine immer größere Bedeutung. So können Landwirte einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Seuche leisten, indem sie noch stärker auf Hygienemaßnahmen im Stall und auf dem Hof generell setzen und darauf achten, dass sich alle Personen, die auf dem Hof arbeiten, auch daran halten.

 

Wichtige Maßnahmen sind beispielsweise ein Zaun um den Betrieb, der dafür sorgt, dass Unbefugte keinen Zutritt haben und der auch davor schützt, dass möglicherweise infizierte Wildschweine Kontakt zum Tierbestand haben. Auch die persönliche Hygiene ist immens wichtig – das betrifft vor allem die Reinigung von Arbeitskleidung, Schuhen und Stiefeln, über die kontaminiertes Material unbewusst in den Betrieb gebracht werden kann.

 

Tönnies empfiehlt zudem die Nutzung der ASP-Risikoampel der Universität Vechta, die Experten gemeinsam mit der Universität erarbeitet haben. Die Einschätzung ist kostenlos und anonym, dabei muss lediglich ein Fragebogen heruntergeladen, ausgefüllt und wieder hochgeladen werden.
Hier geht es zur entsprechenden Website: https://risikoampel.uni-vechta.de/plugins.php/aisurveyplugin/asp/survey/experts?disease_id=2

 

Um Biosicherheit geht es auch in unserem neuen Agrarblog-Video. Unter anderem erklärt Jörg Altemeier, Leiter der Stabsstelle Tierschutz bei Tönnies, welche Gefahr die ASP mit sich bringt, welche Bedeutung Biosicherheit grundsätzlich hat und welche Maßnahmen Landwirte ergreifen können, um die Biosicherheit auf ihren Höfen zu erhöhen. Das Video seht ihr hier.