Neuer ASP-Verdachtsfall im Grenzgebiet zu Brandenburg

Neuer ASP-Verdachtsfall im Grenzgebiet zu Brandenburg

Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist längst in Deutschland angekommen. Mitte November wurde ein erstes infiziertes Tier in einem Schweinemastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt und bestätigt wurde.

 

Gestern, am 2. Dezember, wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein weitere ASP-Verdachtsfall gemeldet. Ein möglicherweise infiziertes Wildschwein wurde im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Grenzgebiet zu Brandenburg entdeckt. Der Fundort liegt außerhalb der bereits vor einer Woche eingerichteten Kernzone. Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern sagt: „Damit haben wir es mit einer neuen Kernzone zutun, die sich erstmals in Deutschland über zwei Bundesländer erstreckt.“

 

Die Behörden beider Bundesländer arbeiten bereits an den Maßnahmen zur Eindämmung. Das Gebiet wird heute mit einem rund 30 Kilometer langen Elektrozaun umgeben. „Wir werden alles tun, um weiteren Schaden abzuwenden, jeder Tag zählt“, sagt der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim Stefan Sternberg.