Hohe Nachfrage nach Zuschuss zur Klimabilanz

Bereits in der ersten Förderrunde haben 834 landwirtschaftliche Betriebe den „Zuschuss Klimabilanz“ beantragt. Mit diesem Zuschuss unterstützt die Rentenbank die Erstellung einer Klimabilanz und übernimmt Beratungskosten von bis zu 1000 Euro pro Betrieb. „Die starke Nachfrage zeigt, dass gezielte Anreize die große Veränderungsbereitschaft der Branche in konkretes Handeln überführen“, teilt die Rentenbank mit.

In einem zweiten Schritt erhalten landwirtschaftliche Betriebe seit Oktober einen Zinsbonus von 0,25 Prozent auf den anzuwendenden Zinssatz, wenn sie bei der Beantragung eines Darlehens eine Klimabilanz vorlegen. Für beide Förderinstrumente – Zuschuss und Zinsbonus – stellt die Rentenbank eigene Mittel bereit, allein das Budget für den Zuschuss beläuft sich auf 5 Millionen Euro. Eine weitere Förderrunde für den Zuschuss Klimabilanz ist bereits in Vorbereitung, sodass noch mehr Betriebe die Chance auf eine Förderung erhalten.

Eine Klimabilanz biete landwirtschaftlichen Betrieben gleich drei zentrale Vorteile, sagt Rentenbank-Vorstandssprecherin Nikola Steinbock: „Sie zeigt auf, an welchen Stellen der Betrieb mit eigenen Maßnahmen den THG-Fußabdruck senken kann – oft verbunden mit einer direkten Einsparung von Ressourcen. Sie stärkt die Marktposition, insbesondere im Hinblick auf neue Berichtspflichten und steigende Erwartungen von Handel und Verbrauchern. Zusätzlich sorgt der Zinsbonus für einen direkten finanziellen Anreiz. Die Klimabilanz ist außerdem ein wichtiger erster Schritt, um Emissionen gezielt zu senken – und so aktiv zum Klimaschutz beizutragen.“

Weitere Informationen zu den Programmen „Zuschuss Klimabilanz“ und „Zinsbonus Klimabilanz“ sind auf der Website der Rentenbank zu finden.