SCHWEINE
PREIS
1,32 €
KG /SG
SAUEN
PREIS
0,36€
KG/SG
Der Sauenmarkt steht unter erheblichem Druck. Das Angebot an Schlachtsauen übersteigt die Nachfrage nach Verarbeitungsware deutlich. Gleichzeitig führen Anpassungen der Rezepturen in der Verarbeitung zu weiteren Einschränkungen auf der Absatzseite. Vor diesem Hintergrund ist eine unveränderte Preisnotierung weder marktgerecht noch akzeptabel.
Für die kommende Schlachtwoche wird der Sauenpreis daher reduziert. Diese Anpassung ist angesichts der anhaltenden Marktlage unvermeidbar.
Aufgrund des hohen Lebendangebots bitten wir alle Lieferanten um eine frühzeitige Anmeldung ihrer Liefermengen. Eine vollständige Abnahme der angebotenen Schlachtsauen kann derzeit nicht zeitnah gewährleistet werden.
UNSERE
MARKTEINSCHÄTZUNG

Hallo zusammen,
das Schlachtschweineangebot ist von hohen Schlachtgewichten und Überhängen geprägt. Zusätzlich entfallen durch den Reformationstag in neun Bundesländern Schlacht- und Verkaufstage, wodurch sich der Mengendruck nochmals erhöht hat.
Vor diesem Hintergrund hat sich der Druck am Schlachtschweinemarkt zuletzt weiter verschärft. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften reagierte darauf mit einer Reduzierung der Preisempfehlung um 8 Cent auf 1,32 €/kg Schlachtgewicht.
Diese deutliche Preisanpassung konnte den Absatz von Schweinefleisch bereits etwas beleben. Gleichzeitig erwarten wir mit dem bevorstehenden Monatsbeginn zusätzliche Nachfrageimpulse und damit einen verbesserten Fleischabsatz.
Auch im europäischen Umfeld ist die Situation herausfordernd. Ein umfangreiches Angebot an Schlachtschweinen trifft auf eine verhaltene Nachfrage und sorgt für anhaltenden Wettbewerbsdruck.
Die deutliche Preiskorrektur trägt dazu bei, die vorhandenen Mengen wieder besser im Markt zu platzieren, bestehende Überhänge abzubauen und die Schlachtgewichte mit Blick auf die kommenden Feiertagswochen wieder auf ein marktgerechteres Niveau zurückzuführen.
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KOLUMNE:
FRANZIS WELT
Jung, frech, ehrlich – die Bauerntochter und Agrarwissenschaftlerin Franzi erzählt in ihrer Agrarblog-Kolumne, was sie zwischen dem heimischen Hof im Münsterland und dem Marktführer aus Rheda-Wiedenbrück erlebt.
FRANZISKA ELMERHAUS

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