Die Initiative Tierwohl (ITW) bleibt fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert und genießt weiterhin hohe Zustimmung. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der ITW. 72 Prozent der Deutschen haben bereits von der Initiative gehört oder gelesen – ein Zuwachs von 31 Prozentpunkten seit 2017. Besonders präsent ist das Siegel auf Fleischverpackungen: 84 Prozent derjenigen, die die Initiative kennen, haben es dort bewusst wahrgenommen. Die Bewertung fällt wie in den Vorjahren positiv aus: 85 Prozent finden das Konzept gut oder sehr gut – und diese Zustimmung zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen.
Auch das fünfstufige Kennzeichnungssystem der Haltungsform stößt auf breite Akzeptanz. 90 Prozent der Befragten bewerten die Kennzeichnung von Fleischprodukten positiv. 84 Prozent nehmen die Haltungsform-Kennzeichnung bewusst wahr – ein Plus von 4 Prozentpunkten gegenüber dem ohnehin hohen Vorjahreswert. Ebenfalls 90 Prozent beurteilen die Kennzeichnung als gut oder sehr gut. Damit bleibt sie das bekannteste Orientierungssystem für Tierhaltung. Fast alle Befragten (90 Prozent) sprechen sich dafür aus, dass alle Lebensmitteleinzelhändler die Kennzeichnung nutzen sollten. Zudem wünschen sich 86 Prozent, dass sie zumindest in großen Gastronomieketten eingesetzt wird.
„Die Ergebnisse freuen uns sehr – Initiative Tierwohl und Haltungsform haben sich als feste Größen mit hoher Relevanz etabliert. Die Befragung zeigt außerdem, dass der Anteil der Fleischkonsumentinnen und -konsumenten in den vergangenen Jahren nahezu konstant geblieben ist“, sagt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl. Fleisch bleibe damit ein wichtiger Bestandteil der Ernährung vieler Menschen. „Umso entscheidender ist es, für alle Ansprüche passende Tierwohlangebote zu schaffen und diese klar zu kennzeichnen. Gemeinsam mit unseren Partnern in der Lebensmittelkette stellen wir uns dieser Aufgabe: Unsere Programme für die Haltungsform-Stufen 3 und 4 stehen bereit.“