Die Zahl der Schweineschlachtungen in Nordrhein‑Westfalen ist im Jahr 2025 zum dritten Mal in Folge gestiegen. Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein‑Westfalen (IT.NRW) wurden im vergangenen Jahr rund 16,9 Millionen Schweine gewerblich geschlachtet. Das entspricht einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der überwiegende Teil der geschlachteten Tiere stammte aus inländischer Herkunft. 99,8 Prozent der Schweine kamen aus deutschen Beständen. Die Zahl der Schlachtungen von Schweinen aus dem Ausland ging dagegen deutlich zurück: Während 2024 noch 209.745 Tiere ausländischer Herkunft in NRW geschlachtet wurden, lag diese Zahl 2025 bei 41.129 Schweinen.
Als mögliche Einflussfaktoren für den rückläufigen Import ausländischer Schlachtschweine nennt IT.NRW unter anderem die Preisverhältnisse im internationalen Vergleich sowie die Entwicklung der inländischen Schweinebestände.
Regional betrachtet wurden die meisten Schweine im Regierungsbezirk Münster geschlachtet. Dort entfielen 44,4 Prozent aller gewerblichen Schweineschlachtungen in Nordrhein‑Westfalen auf das Jahr 2025. Es folgten der Regierungsbezirk Detmold mit einem Anteil von 38,5 Prozent sowie der Regierungsbezirk Arnsberg mit 9,7 Prozent.
Die aktuellen Zahlen bestätigen damit den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre: Bereits 2023 und 2024 waren die Schweineschlachtungen in Nordrhein‑Westfalen angestiegen. Die Schlachtungsstatistik wird monatlich erhoben und basiert auf Meldungen der Kreisveterinärämter.