Am 8. und 9. Juni öffnen landwirtschaftliche Betriebe in ganz Deutschland im Rahmen des „Tags des offenen Hofes“ ihre Tore für interessierte Besucherinnen und Besucher. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, Einblicke in die tägliche Arbeit der Landwirtschaft zu ermöglichen und den direkten Austausch zwischen Erzeugern und Verbrauchern zu fördern.
Landwirtinnen und Landwirte, LandFrauen und Landjugend laden dazu ein, moderne Landwirtschaft vor Ort kennenzulernen. Besucher können erleben, wie Kühe gefüttert und gemolken werden, welche Arbeitsschritte im Ackerbau notwendig sind oder welche Technik heute in der landwirtschaftlichen Praxis zum Einsatz kommt. Die Vielfalt der Betriebe – von Tierhaltung über Ackerbau bis hin zu Gemüseanbau – macht deutlich, wie unterschiedlich landwirtschaftliche Strukturen in Deutschland sind.
Der „Tag des offenen Hofes“ bietet die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Erzeugung von Lebensmitteln zu machen und mehr über die Herausforderungen zu erfahren, vor denen landwirtschaftliche Betriebe heute stehen. Ob Hoffest, Feldbegehung, Maschinenvorführung oder Mitmachaktion: Die teilnehmenden Betriebe zeigen ihren Arbeitsalltag und treten in den Dialog mit den Gästen.
Ein zentrales Element der Aktion ist die persönliche Begegnung. Durch offene Stalltüren und Gespräche auf Augenhöhe sollen Verständnis und Transparenz gestärkt werden – zwischen Stadt und Land ebenso wie zwischen Erzeugern und Konsumenten. Damit leistet der „Tag des offenen Hofes“ einen Beitrag zur besseren Einordnung landwirtschaftlicher Prozesse und zur Wertschätzung der heimischen Landwirtschaft.
Organisiert wird der „Tag des offenen Hofes“ gemeinsam vom Deutschen Bauernverband (DBV), dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL), dem Deutschen LandFrauenverband (dlv) sowie deren Landesverbänden. Gefördert wird die Initiative von der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Weitere Informationen sowie eine Übersicht der teilnehmenden Betriebe bietet der Höfefinder auf der Aktionswebseite.