Zweite Förderrunde für Klimabilanz-Zuschuss der Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die zweite Förderrunde für ihren Zuschuss zur Erstellung betrieblicher Klimabilanzen gestartet. Aufgrund der starken Nachfrage in der ersten Runde erhalten landwirtschaftliche Betriebe nun erneut die Möglichkeit, sich die Erstellung einer Klimabilanz fördern zu lassen. Anträge können bis zum 13. März eingereicht werden.

Das im Juli 2025 gestartete Förderprogramm traf bereits in der ersten Runde auf großen Zuspruch: Mehr als 800 Anträge wurden bis Ende 2025 bewilligt, was einem Fördervolumen von 800.000 Euro entspricht. Mit der Unterstützung übernimmt die Rentenbank Beratungskosten von bis zu 1.000 Euro je Betrieb. Zudem wird ein Zinsbonus von 0,25 Prozentpunkten auf Darlehen gewährt, sofern eine Klimabilanz vorgelegt wird. Dieser Zinsvorteil kam bisher bei Krediten über insgesamt 92,5 Millionen Euro zum Tragen.

Aufgrund dieses Erfolgs hat die Rentenbank das Budget für die zweite Runde deutlich erhöht und stellt nun insgesamt 5 Millionen Euro aus Eigenmitteln zur Verfügung. Vorstandssprecherin Nikola Steinbock betonte, dass landwirtschaftliche Betriebe mit einer Klimabilanz den steigenden Anforderungen aus der Lieferkette und von Verbrauchern besser begegnen können. Sie verschaffe Transparenz über Emissionsquellen, ermögliche wirtschaftlich sinnvolle Reduktionsmaßnahmen und verbessere die Marktposition der Betriebe. Gleichzeitig trage sie dazu bei, Ressourcen zu schonen und aktiv Klimaschutz zu betreiben.

Die Förderung eignet sich gleichermaßen für Ackerbau-, Tierhaltungs- und Gemischtbetriebe sowie für Sonderkulturen und Direktvermarkter.

Weitere Informationen finden Interessenten hier.