Tönnies erfährt große Wertschätzung auf den Philippinen

Für die deutschen Schweinehalter und die gesamte Wertschöpfungskette ist die Wiederöffnung wichtiger Exportmärkte von großer Bedeutung. Umso erfreulicher waren die Eindrücke, die eine Delegation von Tönnies Lebensmittel gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von Tican und Tönnies Nordic kürzlich auf den Philippinen sammeln konnte.

In Cebu nahm das Team am 37. Kongress der Philippines Association of Meat Processors (PAMPI) teil. Rund 300 Vertreter der internationalen Fleischwirtschaft nutzten die Veranstaltung zum fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Branche.

Nach rund sieben Jahren Unterbrechung infolge der Afrikanischen Schweinepest sind die Philippinen seit April wieder für deutsches Schweinefleisch geöffnet. Für Tönnies ist dies ein wichtiger Schritt. Zwischen 2014 und 2018 gehörte das Unternehmen zu den größten Exporteuren von Schweinefleisch-Teilstücken auf den philippinischen Markt.

Trotz der langen Exportpause genießt die Marke Tönnies auf den Philippinen weiterhin einen hohen Bekanntheitsgrad. Zahlreiche Kunden und Geschäftspartner erinnerten sich an die hohe Qualität der Produkte und brachten große Freude darüber zum Ausdruck, dass deutsche Lieferanten wieder exportieren dürfen.

Unser Vertriebsleiter bei Tönnies Lebensmittel stellte den Wiedereinstieg des Unternehmens auf dem PAMPI-Kongress vor. Die positiven Reaktionen zeigten, dass viele Kunden die Rückkehr deutscher Lieferanten ausdrücklich begrüßen und sich auf eine wieder intensivere Zusammenarbeit freuen.

Für die deutsche Schweinehaltung sind solche Absatzmärkte von besonderer Bedeutung. Unterschiedliche Kulturen und Märkte bevorzugen unterschiedliche Teilstücke eines Schweins. Während bestimmte Zuschnitte in Deutschland besonders gefragt sind, bestehen in anderen Regionen der Welt Präferenzen für Teilstücke, die hierzulande weniger nachgefragt werden.

Genau darin liegt ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Ganztiervermarktung. Exportmärkte ermöglichen es, möglichst alle Teile eines Tieres entsprechend der jeweiligen Nachfrage zu vermarkten. Dadurch werden Ressourcen effizient genutzt, Lebensmittelverschwendung reduziert und zusätzliche Wertschöpfung entlang der gesamten Kette geschaffen. Davon profitieren letztlich Landwirte, Verarbeiter und Handel gleichermaßen.

Wir freuen uns darauf, den Markt gemeinsam mit unseren Kunden Schritt für Schritt wieder auszubauen. Die herzliche Aufnahme auf den Philippinen und das positive Feedback haben uns einmal mehr bestätigt, wie wichtig starke internationale Partnerschaften für die Zukunft der deutschen Schweinehaltung sind.