Unterschiedliche Entwicklungen bei den Zahlen zu den Schweine-Schlachtungen im ersten Halbjahr dieses Jahres in Deutschland und der EU. Während in Dänemark, Belgien und Polen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum teils deutlich angestiegen sind, stagniert der Wert in Deutschland. Die Niederlande verzeichnete dagegen mit 5,9 Prozent einen großen Rückgang.
Die Schweineschlachtungen in Deutschland haben sich in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 nahezu auf Vorjahresniveau bewegt. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden von Januar bis Juli insgesamt 25,95 Millionen Schweine geschlachtet. Das entspricht einem leichten Plus von 0,2 Prozent beziehungsweise rund 44.700 Tieren gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Während Deutschland weitgehend auf der Stelle tritt, hat die Schweineproduktion in der Europäischen Union im ersten Halbjahr 2026 zugelegt. Nach Angaben der EU-Kommission stiegen die Schweineschlachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent. Besonders kräftige Zuwächse verzeichneten Dänemark (+8,3 Prozent), Belgien (+3,0 Prozent), Polen (+2,9 Prozent) und Spanien (+2,1 Prozent).
Auch die EU-Schweinefleischproduktion wuchs stärker als die Zahl der geschlachteten Tiere. Die erzeugte Fleischmenge stieg um 1,9 Prozent, was vor allem auf höhere Schlachtgewichte zurückzuführen ist.