Studie geht von deutlichem Anstieg bei Fleischerzeugung aus

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) haben ihren Agricultural Outlook 2025–2034 veröffentlicht. Die mittlerweile 21. Ausgabe einer gemeinsamen Prognosestudie liefert eine fundierte Zehnjahresvorschau (2025–2034) zu globalen, regionalen und nationalen Entwicklungen in Agrar‑ und Fischmärkten. Im Kern sagen die beiden Organisationen einen großen Anstieg der globalen Fleischproduktion voraus. Eine Übersicht der Studie:

Wachstum der Produktion bis 2034

  • Gesamte Fleischproduktion steigt weltweit um rund 13 % im Prognosezeitraum.
  • Geflügel bleibt das am stärksten wachsende Segment mit einem Anteil von über 41 % an der globalen Fleischproduktion bis 2034.
  • Schweinefleisch erholt sich nach der Afrikanischen Schweinepest, vor allem in China.
  • Rindfleisch wächst langsamer, aber mit höherem Ertrag pro Tier.
  • Lamm/Ziegenfleisch zeigt moderates Wachstum, dominiert von Ländern wie Indien, Pakistan und Afrika

Handel

  • Rund 20 % der globalen Fleischproduktion werden international gehandelt.
  • Brasilien, USA, Australien, EU bleiben wichtigste Exporteure.
  • China und andere asiatische Staaten sind die größten Importeure.
  • Handelsabkommen, Tierseuchen und geopolitische Spannungen beeinflussen die Marktvolatilität stark.

Hier geht’s zur gesamten Studie: OECD‑FAO Agricultural Outlook 2025–2034