Die Zahl der lebend nach Deutschland importierten Schweine und Ferkel ist in den ersten acht Monaten 2026 zurückgegangen. Insgesamt kamen rund 6,99 Millionen Schweine aus dem Ausland – 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Schlachtschweinen: Ihre Zahl sank um 6,8 Prozent auf rund 490.000 Tiere. Weniger Schlachtschweine kamen vor allem aus den Niederlanden und Belgien. Damit setzt sich der bereits im ersten Quartal erkennbare Trend fort.
Auch bei den Ferkeln gab es weniger Importe – wenn auch vergleichsweise nur mit geringem Rückgang: So wurden von Januar bis August rund 6,50 Millionen Ferkel nach Deutschland eingeführt, rund 0,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dänemark bleibt dabei mit rund 4,93 Millionen Tieren mit Abstand der wichtigste Lieferant und steht für etwa 76 Prozent der deutschen Ferkelimporte. Zusammen mit den Niederlanden entfallen sogar 99,3 Prozent der Einfuhren auf diese beiden Länder. Während die Ferkelimporte aus Dänemark leicht zulegten, gingen die Lieferungen aus den Niederlanden um 4,7 Prozent zurück.