CO₂-Fußabdruck von Schweinefleisch deutlich gesenkt

Auf Basis neuer landwirtschaftlicher Primärdaten hat Tönnies den CO₂-Fußabdruck für Schweinefleisch neu berechnet und erheblich reduzieren können. Der Product Carbon Footprint (PCF) für 2025 liegt demnach bei 3,06 Kilogramm CO₂-Äquivalent pro Kilogramm Schlachtgewicht und damit rund 25 Prozent unter bislang häufig verwendeten Datenbankansätzen von etwa 4,1 Kilogramm CO₂-Äquivalent. Die Berechnung des neuen PCF ist offiziell validiert.

Forschung als Fundament für die Nutztierhaltung der Zukunft

Foto: Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN)

Wie kann Nutztierhaltung künftig tiergerecht, klimaresilient und zugleich wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Parlamentarischen Abends des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin.

Europäische Union: Deutlicher Überschuss im Außenhandel

Die Europäische Union hat im Jahr 2025 einen Überschuss im Handel mit Agrarprodukten von 24,7 Milliarden Euro erzielt. Nach Angaben von Eurostat beliefen sich die Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf 238,2 Milliarden Euro, während die Importe 213,5 Milliarden Euro erreichten. Gegenüber 2024 stiegen sowohl Ausfuhren (plus 1,6 Prozent) als auch Einfuhren (plus 9,3 Prozent) an.

Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen mitgestalten

In den Niederlanden sind Kooperativen in der Landwirtschaft schon länger verbreitet. Nun entwickeln Wissenschaft und Praxis gemeinsam ein Modell für Deutschland, mit dem Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen von Landwirtinnen und Landwirte kooperativ umgesetzt werden können. Um herauszufinden, wie die Praktiker auf eine solche Kooperative blicken, haben Thünen-Forschende eine Umfrage erstellt. Dafür werden möglichst viele Teilnehmer aus der landwirtschaftlichen Praxis benötigt.

HF 3 hat Zukunft: Experten informieren FairFarm-NRW-Landwirte

Unter dem Leitgedanken der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Tierwohls und der Vermarktungsstrategien hat in dieser Woche am Stammsitz der Firma Tönnies als Unternehmen der Premium Food Group eine zentrale Fortbildungsveranstaltung für die Landwirte des Markenfleischprogramms „FairFarm NRW“ stattgefunden.

Sonderprogramm für Landwirtschaft zur Liquiditätssicherung

Die angespannte Lage in der Golfregion sorgt für erhebliche wirtschaftliche Unsicherheit. Steigende Energiekosten treffen die Landwirtschaft unmittelbar – insbesondere über Agrardiesel und Düngemittel. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat deshalb gemeinsam mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank ein Programm für Liquiditätshilfen für landwirtschaftliche Betriebe aufgesetzt. Vorgesehen ist ein Programmvolumen in Höhe von 200 Millionen Euro.

EU: Tierhaltung stabilisieren und Tierhalter entlasten

Das Europäische Parlament hat daher die EU‑Kommission aufgefordert, die Rahmenbedingungen für die Tierhalter in der EU gezielt zu verbessern und einer weiteren Verlagerung der Tierproduktion ins außereuropäische Ausland entgegenzuwirken.

Verbände formulieren Forderungen zur Haltungskennzeichnung

Die geplante 3. Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (TierHaltKennzG) wird in der gesamten Wertschöpfungskette mit größter Aufmerksamkeit verfolgt. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich mehrere führende Verbände aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel zur aktuellen Gesetzesinitiative positioniert und konkrete Anpassungen eingefordert.

Schweineschlachtungen in NRW 2025 erneut gestiegen

Die Zahl der Schweineschlachtungen in Nordrhein‑Westfalen ist im Jahr 2025 zum dritten Mal in Folge gestiegen. Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein‑Westfalen (IT.NRW) wurden im vergangenen Jahr rund 16,9 Millionen Schweine gewerblich geschlachtet. Das entspricht einem Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.